18. Oktober 2025 / 20:00
Orpheum Extra Graz
SOPHIA BLENDA
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Die Wiener Singer/Songwriterin und Multiinstrumentalistin stemmt sich mit schwermütig am Klavier vertontem und poetisch betextetem Kammerpop gegen gesellschaftliche Zwänge. Mit ihrem zweiten Album „Die Summe der Vereinzelung“ kommt sie nun auch nach Graz.
SOPHIA BLENDA (Multiinstrumentalistin, Songwriterin und Sängerin der Band Culk) präsentiert ihr neues Album „Die Summe der Vereinzelung“.
Bereits auf ihrem ersten Soloalbum, „Die Neue Heiterkeit“ (2022), stemmte sich die Wienerin mit schwermütig am Klavier vertontem und poetisch betextetem Kammerpop gegen das lähmende Grundrauschen gesellschaftlicher Zwänge. Die Musik von Sophia Blenda ist ein leiser, aber wirkungsvoller Protest. Im April 2025 erscheint nun ihr zweites Album. Dies ist eine Anklage, und ein feministischer Weckruf. Wie viele Einzelfälle, fragt das neue Album von Sophia Blenda, müssen es noch werden, damit man begreift, dass es keine Einzelfälle gibt. Der Albumtitel spricht Bände. Denn was ist die Summe aus den vielen einzelnen Geschichten sonst als ein gewaltsames System, das FLINTA* und queere Menschen ignoriert, diskriminiert und herabwürdigt? Trotzdem wird den Betroffenen oft gar nicht erst geglaubt oder wenn doch, keine Bedeutung beigemessen.
„Dem will ich mein Album entgegenstellen“, sagt Sophia Blenda. „Es beschäftigt mich schon lange, dass weiblich gelesener und queerer Schmerz in unserer Gesellschaft so verharmlost wird. Ich will diese Geschichten erzählen, ohne irgendetwas kleinzureden. Hier wird nichts nebenbei oder am Rande verhandelt. Die Lieder geben den Geschichten den Stellenwert, den sie verdienen.“
Ihr Kampf als Musikerin ist der gegen das Verlieren der eigenen Geschichten, Gedanken und Gefühle im Sturm der Gegenwart. Und ein Gegenentwurf zur Vereinzelung, Einsamkeit und Isolation, der im Titel des neuen Albums schon mit angelegt ist. Die gesellschaftskritischen und unheilvoll drängenden Kompositionen entstehen alleine am Klavier zu Hause in Wien. Von dort aus wachsen die intim vorgetragenen Lieder zu etwas Kollektivem. Ganz im Sinne von: Zusammen sind wir weniger alleine.
„eines der stärksten deutschsprachigen Pop-Statements“ (Spiegel, Album der Woche)
„Das ist Lyrik, nicht Lyrics (…) es verdient auch einen Literaturpreis.“ (Der Standard)
„Parolenloser Kammerpop“ (Musikexpress)
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