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AVEC

AVEC

14. März 2021 / 20:00
Dom im Berg

AVEC

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AVEC kündigt ihr drittes Studioalbum an und geht im Frühjahr 2020 wieder auf Tour! „Home“ – die erste Single zum Album wurde bereits am 11.10.2019 veröffentlicht und ist die erste Nummer die nicht nur von AVEC und ihrem Gitarristen Andreas Häuserer geschrieben, sondern auch produziert wurde.

Schon mit ihrem Debütalbum What If We Never Forget, das 2015 erschien, war AVEC in aller Munde. Die österreichische Sängerin schreibt traurig-schöne Songs die aufgrund ihrer Authentizität und der grandiosen Stimme direkt ins Herz gehen und schafft es dabei immer eine gewisse Stärke zu vermitteln.

Für das 2016 in Irland produzierte 2. Album „Heaven & Hell“ wurde AVEC mit einem Austrian Music Award und dem Music Moves Europe Talent Award ausgezeichnet, die Single „Under Water“ schaffte es bis auf Platz 1 der österreichischen Airplay Charts.

Nach den großteils ausverkauften Konzerten der Heaven / Hell Tour 2019 wird die 23-jährige Österreicherin im April 2020 Termine in Deutschland, Österreich, Italien und den Niederlanden spielen.

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Under Water

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Kreisky

Kreisky

18. Dezember 2021 / 20:00
Dom im Berg

Kreisky

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Kreisky präsentieren das neue Album ‚Atlantis‘ live und in voller Länge! Es gibt auf dem neuen Kreisky-Album kein Meer, kein versunkenes Inselreich und keinen Indiana Jones, der danach taucht. Und doch ist der Titel ‚Atlantis‘ ein guter Schlüssel, um den neuen Stücken auf den Grund zu gehen.
Kreisky sind hier auf der Suche nach Mystischem und Verschollenem, nach den Überresten der eigenen Jugend, nach zu Tode justierten Idealen, nach unwiderruflich Verlorenem. Menschen brechen in diesen Liedern, Menschen werden gebrochen, Menschen isolieren sich, um nicht gebrochen zu werden, oder aber – und das ist in seinem offen zur Schau gestellten Optimismus ein deutliches Novum für die ‚Großmeister des Grant‘ – sie lassen sich nicht brechen
‚Wenn einer sagt, was du da machst, ist der letzte Dreck – sag: Es ist mein Dreck!‘

Das neue Kreisky-Album erschien am 22.01.2021.

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adhs

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Mira Lu Kovacs

Mira Lu Kovacs

11. November 2021 / 20:00
Dom im Berg

Mira Lu Kovacs

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Das Konzert vom 12. Februar 2021 (ursprünglich 19. März 2020) muss aufgrund der Corona-Situation verschoben werden. Ersatztermin ist der 19. Juni 2021! Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Virtuosität und Zauber an Instrument und Stimme, konterkariert von mitunter bis zum Anschlag ausgereizter Direktheit in den Erzählungen; der Mut mit einer gewissen Schrägheit den vorhandenen Pop-Appeal in die Zukunft zu ziehen, gekoppelt mit selbstbewusstem Auftreten und klarer Botschaft: MIRA LU KOVACS.

MIRA LU KOVACS hat sich auf ihren Aufnahmen, auf und abseits der Bühne ein üppiges Häuschen mit Garten im Gedächtnis der musikinteressierten Öffentlichkeit eingerichtet. Unter dem Namen Schmieds Puls veröffentlicht sie 2013 (“Play Dead”) das erste von drei außergewöhnlichen Alben im Trio-Format. Es folgen “I Care A Little Less About Everything Now” (2015), das mit dem Amadeus Award ausgezeichnet wird, und das betörende “Manic Acid Love” (2018).

Die Bandbreite von Miras Schaffen wird dabei beständig erweitert – zuletzt durch die Zusammenarbeit mit Clemens Wenger (Jazzwerkstatt Wien, 5/8erl in Ehr’n), mit dem sie für “The Urge Of Night” ihre Stücke für ein eigens zusammengestelltes, zehnköpfiges Ensemble neu in Szene setzt.

Jeder erreichte Meilenstein gilt als Ausgangspunkt für die nächste Entwicklungsstufe; neue Stücke, neue Formen, neue Möglichkeiten.

Nicht umsonst kollaboriert Mira Lu Kovacs auch leidenschaftlich mit Kollegen – etwa in der aufregenden Experimental-Pop-Formation 5K HD. Sie spielt in ungewöhnlichen Theaterproduktionen (“Ganymed in Love”), eröffnet die Wiener Festwochen (2018), kuratiert das Wiener Popfest (2019), verstärkt die ‘Supergroup’ My Ugly Clementine an der Gitarre und setzt das Belvedere Museum akustisch in Szene (2019).

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stuck

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My Ugly Clementine

My Ugly Clementine

1. Juni 2021 / 20:00
Orpheum Graz

My Ugly Clementine

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Das Konzert am 10. Dezember 2020 muss erneut verschoben werden. Ersatztermin ist der 1. Juni 2021! Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Hallo in der Welt von My Ugly Clementine! Die waschechte Wiener Supergroup versammelt vier szenebekannte Figuren hinter Gitarre, Bass und Schlagzeug – und macht sich und uns von Beginn an vor allem eines: Viel Spaß. Schon mit ihrem Debütalbum What If We Never Forget, das 2015 erschien, war AVEC in aller Munde. Die österreichische Sängerin schreibt traurig-schöne Songs die aufgrund ihrer Authentizität und der grandiosen Stimme direkt ins Herz gehen und schafft es dabei immer eine gewisse Stärke zu vermitteln.

Für das 2016 in Irland produzierte 2. Album „Heaven & Hell“ wurde AVEC mit einem Austrian Music Award und dem Music Moves Europe Talent Award ausgezeichnet, die Single „Under Water“ schaffte es bis auf Platz 1 der österreichischen Airplay Charts.

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Lou Asril

Lou Asril

19. Juni 2021 / 20:00
NEU: Dom IM BERG

Lou Asril

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Das Konzert vom 12. Februar 2021 (ursprünglich 19. März 2020) muss aufgrund der Corona-Situation verschoben werden. Ersatztermin ist der 19. Juni 2021! Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Mit 11 beginnt er eine klassische Klavierausbildung, mit 15 steht er zum ersten Mal mit eigenen Songs auf der Bühne und stellt eine Band zusammen. Mit 17 gewinnt er den Joe Zawinul Award (ein vom Nachlass des legendären Weather Report-Gründers und Miles Davis-Pianisten gestifteten Nachwuchspreis) und bereist die Studios von Los Angeles.

2019 veröffentlicht er seine erste Single „Divine Goldmine“, die prompt für großes Aufsehen sorgt. Neben prominenten Playlist-Platzierungen folgen Festival-Einladungen und Konzerte, die den ersten Eindruck mehr als bestätigen: Seine Welt aus viel Gefühl und sanftem Groove hat er nicht für sich allein gebaut. Ein Auge auf die Tanzfläche, das andere tief verschlossen für einen Blick nach innen – das trifft den Zeitgeist und wird auf der zweiten Single „Soothing Moving“ genauso hör- und spürbar wie bei seinen erstaunlichen Live-Sets.
So einfach und klar die Botschaft von Lou Asril ist, so stark ist sie in seiner bisher persönlichsten und kraftvollsten Veröffentlichung: „Friek“ erschien am 08.11. und liefert einen Song, dem gerade das dazu nötige Selbstbewusstsein des Künstlers in jeder Note anzuhören ist: ‚I can do what I ever wanna do; I can love who I ever wanna love‘.

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Friek

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Mynth

Mynth

6. OKTOBER 2021 / 20:00
Orpheum Graz

Mynth

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Das Konzert vom 25. Februar 2021 muss aufgrund der Corona-Situation verschoben werden. Ersatztermin ist der 6. Oktober 2021! Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Mit LAUREL, dem dritten Studioalbum der MYNTH-Zwillinge, entwickeln sie den Sound von MYNTH weiter, ohne dabei ihren elektronischen Trip-Hop Vibe zu verlieren. Die Gitarre nimmt eine merklich größere Rolle ein und erzeugt eine edgy, moody und gleichzeitig verspielte und verträumte Stimmung.

LAUREL ist ein unaufdringlicher Begleiter auf der Road-to-Nowhere in einer lauen Frühlingsnacht und eröffnet zugleich Einblick in eine skurrile und surreale Klang- und Bildwelt. Inspiriert von David Lynch spielen die Zwillinge und Regisseur Gabriel Hyden mit Bildern einer fremden Sphäre. Gefühle nehmen Gestalt an und bringen ein fast albtraumhaftes Beklemmungsgefühl zum Ausdruck, das zwischendurch von einzelnen hoffnungsvollen Lichtstrahlen und aufstrebenden Klangflächen gebrochen wird.

Einsamkeit und Lebenslust bitten die Protagonistin zum Tanz und ihr wird bewusst, dass sie in ihrer glatten, scheinbar perfekten Welt gefangen ist, alles hat, und es ihr doch verwehrt bleibt im Moment zu leben. Alles zieht an ihr vorbei, sie versucht die Geschehnisse um sich herum einzuordnen, sodass sie in ihrer Einsamkeit fast schon zum Voyeur dieser kleinen Marionetten da draußen, in dem sich immer schneller drehenden Lebenskarussell, wird. Ein Kreisel, der die Zuhörer und Zuhörerinnen in den Wahnsinn hineinzieht und unaufdringlich aber ausdrücklich zum Weglaufen animiert. „I run away, ah ah I run away“ – immer und immer weiter, laufen wir.

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laurel

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Some Sprouts

Some Sprouts

13. Oktober 2021 / 20:00
Orpheum Graz

Some Sprouts

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Das Konzert am 24. April 2021 muss Corona-bedingt verschoben werden. Ersatztermin ist der 13. Oktober 2021! Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Die Unverfrorenheit ungeschliffenen Slacker Rocks und die catchige Melancholie moderner Indiepop-Acts: Das ist der Boden, auf dem Some Sprouts gedeihen. Vintage-SynthSounds geben die Nährstoffe, die markante Stimme von Sänger Joshua das Wasser, sodass der Entfaltung der Sprouts keine Grenzen gesetzt sind.

So touren die fünf Regenbsurger derzeit mit ihrer Debut-EP „Florescer“ quer durch Deutschland, was nicht nur bundesweit Aufsehen erregt: Auch die New Yorker Indie-Größen We Are Scientists wurden auf Some Sprouts aufmerksam und machten sie prompt zum Toursupport für all ihre fünf Deutschland-Konzerte im Mai.

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summer daze

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Josh Savage

Josh Savage

16. OKTOber 2021 / 20:00
Orpheum GRAZ

Josh Savage

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Das Konzert am 14. November 2020 muss erneut verschoben werden. Ersatztermin ist der 16. Oktober 2021! Tickets behalten ihre Gültigkeit. 

Josh lernte zuhause Klavier, Trompete und Gitarre und schloss sein Musikstudium an der University of York ab. Zu seinen Helden zählen Amber Run, Coldplay, Ben Howard, Bombay Bicycle Club, Daughter, Foals und RY X.

Es gibt einen Film über Josh Savage. Im Jahr 2015 spielte Josh 79 Shows in 5 Monaten mit Sofar Sounds und in Privathäusern in ganz Amerika und Europa (einschließlich des berühmten SXSW-Festivals). Josh Savage’s self-releases wurden auf BBC Radio 2, BBC Introducing und BBC 6 abgespielt und haben über 3 Millionen Plays auf Spotify. Seine EP ‚Spaces‘ schaffte es in die Top 28 und die Single ‚Whisper In The Snow‘ war sogar unter die Top 20 der iTunes-Charts für Singer / Songwriter und wurden in Dermot O’Learys BBC Radio 2-Show von Jo Whiley ausgestrahlt.
Josh hat über 700 Shows auf 5 Kontinenten gespielt! Er war als Support-Act mit namhaften Musikern wie Kodaline, Tokio Myers, Jack Savoretti, Benjamin Francis Leftwich, John Hiatt, Razorlight, Catfish & The Bottlemen und Ward Thomas auf Tour. Er hat ebenfalls mit den Produzenten Julian Simmons (Ed Sheeran, Beth Rowley, Guillemots) und Matt Ingram (Florence & The Machine, Laura Marling, Jordan Mackampa) zusammengearbeitet.

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Der Nino aus Wien

Der Nino aus Wien

21. Oktober 2021 / 20:00
Neu: oRPHEUM GRAZ

Der Nino aus Wien

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Das Konzert vom 27. Februar 2021 (ursprünglich 16. Oktober 2020) muss verschoben werden. Ersatztermin ist der 21. Oktober 2021! Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Der Nino aus Wien ist nicht nur der „Bob Dylan vom Praterstern“ (Falter). Nach dem 10. Album, gefühlten 17 Amadeus-Nominierungen, einem tatsächlichen Amadeus-Award aus 2016, mehr als zehn Jahren auf den kleinen und mittleren Bühnen des deutschsprachigen In- und Auslands, ist es auch Zeit für die nächste Konfektionsgröße: Muffathalle München, Elbphilharmonie Hamburg und Wiener Stadthalle stehen 2020 auf dem Programm.

„Der Nino aus Wien“, erschienen 2018, ist wahrscheinlich das persönlichste Album in Ninos Karriere, gleichzeitig aber auch das mehrdeutigste. Die Texte erschließen sich manchen erst nach mehrmaligem Hören, anderen vielleicht auch gar nicht. „Wach“ bezeichnet Nino als „vielleicht das beste lange Lied, das ich je geschrieben habe“. Es ist ein Tourtagebuch, das wohl nur er selbst gänzlich verstehen kann. „Unentschieden gegen Ried“ ist ein Protestlied gegen das mäßige Niveau in den österreichischen Fußball-Profiligen. Sehr zum Gaudium der Fußballfans (weniger vielleicht der Vereine), sicher aber für alle Tifosi gehobener Songwriting-Kultur.

So gibt sich das Jubiläumsalbum wie ausnahmslos alle des gesamten Katalogs: als Jewel Case voll mit guten Songs. Diesmal geschrieben in München, Zürich, Locarno und Wien. Wieder aufgenommen mit Wanda-Produzent Paul Gallister im zweiten Wiener Gemeindebezirk, dem er trotz Umzug nicht ganz entkommen kann. Paul Gallister ist auch als Musiker auf dem Album zu hören, so wie die Mitstreitkräfte Natalie Ofenböck, das Ensemble Franui und die Ninoband: pauT, Raphael Sas und David Wukitsevits. Ihnen gratulieren wir übrigens zum 9jährigen Jubiläum!

“Bäume”, das bisherige Meisterstück des Musikers … Näher als hier war der österreichische Pop nie an Bob Dylan dran.“ Gerhard Stöger, Falter 2014

„Der Nino aus Wien lockt mit seinen neuen Alben „Bäume“ und „Träume“ in ein faszinierendes Labyrinth der Schrulligkeiten. .. Ein exzellenter Ohrwurm glückte mit dem Song „Die Hütte vor dem Haus“, der ein wenig an den jungen Wolfgang Ambros erinnert. In seinen Texten schafft er das Kunststück, Tristesse und Ereignislosigkeit zum Abenteuer umzudeuten. Den Zauber seiner Kunst macht auch diese gewisse Gefährdetheit aus, die bei seinen Liveauftritten ins Auge sticht. Nino zählt zu den Künstlern, bei denen Niederlagen interessanter sind als die Erfolge der Kollegen. An seiner spinnerten Parallelwelt prallt der Zwang zur Logik genauso ab wie normierte Verhaltensweisen und jeder Erfolgshunger. „Das Wort Erfolg ist nicht in meinem Sprachgebrauch“, beteuert Nino und geht dennoch im Mai auf große Österreich- und Deutschlandtour. Aus den in seinen Songs behutsam aufgefädelten Sonderbarkeiten, vor allem von seiner Seinsgelassenheit kann jeder lernen.“ Samir Köck, Die Presse 2014

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Buntspecht

Buntspecht

4. November 2021 / 20:00
Dom im Berg

Buntspecht

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Wir fahren wieder auf Tour! Ihr fehlt uns extrem. Deswegen freuen wir uns sehr, an dieser Stelle eine kleine Tour ansagen zu können. Voll naivem Optimismus schauen wir auf den Tag an dem wir wieder live für euch spielen dürfen. Es wird wild! Wir haben einen Berg aus aufgestauter Energie und unser neues Album „Spring bevor du fällst“ (VÖ: 14.5.21) mit dabei.

„Ihr wollt ein Liebeslied? Ihr kriegt ein Liebeslied!“ Aber ganz so einfach machen es einem die Wiener Wortakrobaten von Buntspecht bei ihrer neuesten Single „Benütz mich“ (VÖ: 5.2) sicher nicht. Wer Buntspechts Vorgänger-Werke „großteils Kleinigkeiten“ (2018) sowie „Draußen im Kopf“ und „Wer jagt mich wenn ich hungrig bin?“ (beide 2019) kennt, der weiß, dass für sie die deutsche Sprache ein großer Spielplatz der Semantik ist. Ihr im Mai erscheinendes Album „Spring bevor du fällst“ wird da keine Ausnahme machen. 

So kommt sein Vorbote „Benütz mich“ im leichtfüßigen Sechsachteltakt und einer entspannten Bossa-Nova-Gitarre erst einmal sehr romantisch daher. Doch bereits mit der ersten Zeile, die Lukas Klein so unnachahmlich manisch singt, machen wir einen Kopfsprung und tauchen in die leicht verschrobene Welt von Buntspecht: „Drück mich aus, wie einen dreckigen Schwamm, mit dem du dein Geschirr wäscht.“ Und damit nicht genug: Der Protagonist feiert in diesem Song seine eigene Auflösung – übrigens kongenial im dazugehörigen Musikclip visualisiert.

Pur wie Cognac soll er getrunken, wie die Zwetschgen zerquetscht und wie rote Farbe auf eine Leinwand mit dem Finger verschmiert werden. Das alles nur zu einem Zwecke: „Hauptsache, ich sehe kurz“. Wen oder was er kurz sieht, bleibt Lösungsaufgabe des Hörers. Fest steht nur: Dieses Ziel scheint das lyrische Ich wohl zu erreichen, wenn man den jubilierenden Streichern und Bläsern im Refrain Glauben schenken darf. 

Wieder einmal mengt das Sechsergespann der Realität eine Prise Humor und Nonsens bei, sodass „Benütz mich“ am Ende noch lange nachhallt und nicht sofort in Vergessenheit gerät. Denn der Text ist dermaßen um die Ecke gedacht, dass man gar nicht umhin kommt, sich die Single mehrmals einzuverleiben, um ihr gedanklich habhaft zu werden. Am Ende wird es aber dann doch „ein Lied, das ihr liebt“. Und das unter Buntspecht-Garantie. 

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Mighty Oaks

Mighty Oaks

1. APRIL 2022 / 20:00
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Mighty Oaks

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Das Konzert vom 9. September 2020 (ursprünglich 24. Mai 2020) muss aufgrund der Corona-Situation verschoben werden. Ersatztermin ist der 1. April 2022! Tickets behalten ihre Gültigkeit.

„I never saw it coming / an avalanche of hard ship“: mit diesen Worten eröffnet Ian Hooper das vierte Album von Mighty Oaks, MEXICO. Erfrischend ehrlich angesichts der Tatsache, dass wir seit nunmehr über einem Jahr weltweit unter der Pandemie leiden, gesundheitlich, psychisch, sozial. Aber Ian Hooper, Claudio Donzelli und Craig Saunders baden nicht in Corona-Verzweiflung und Selbstmitleid, nein, ihr neues Album verbindet die ehrliche Auseinandersetzung mit schwierigen Themen wie Sucht oder psychischer Gesundheit mit Hoffnung und Hymnen auf die Liebe – zur Familie, zu Freund*innen, zum Partner und zum Leben. So, wie man es von Mighty Oaks kennt, aber intimer und persönlicher als vielleicht jemals zuvor in ihrer Karriere.

Ihr letztes Album, All Things Go, erschien vor genau einem Jahr, sie verbrachten Februar und März auf Tour und dann – Stille. „Corona war uns die ganze Tour über auf den Fersen“, erzählt Sänger und Songwriter Ian Hooper und lacht, „wir kamen gerade aus Norwegen zurück und ein paar Tage später hieß es schon: Lock down!“ Für Hooper der perfekte Anlass, seinen Traum vom Kellerstudio, an dem er schon lange bastelte, endlich umzusetzen. „Zum ersten Mal seit vielleicht unserem ersten Album hatte ich die Ruhe und die Zeit, einfach nur einen Haufen Songs zu schreiben”, erinnert sich Hooper, “vielleicht klingt es deswegen auch so viel mehr aus einem Guss als unsere letzten Alben.“

Die drei Bandkollegen und langjährigen Freunde nahmen die Songs dann gemeinsam mit ihrem Produzenten Nikolai Potthoff und ihrem Schlagzeuger Jonah Förster in Hoopers Heimstudio auf, was auch ein kleines Abenteuer war: wie würde es klingen? „Ich hatte es noch nie wirklich ausprobiert, wie würden zum Beispiel Drums dort klingen? Wir waren alle etwas nervös, ich auch. Aber es war wirklich das Beste, was wir hätten tun können. Zuhause aufzunehmen hat uns zurückversetzt zu diesem Gefühl der Anfangstage der Band, als Claudio und ich anfingen in seiner Wohnung Musik zu machen“, erinnert sich Hooper, „ich habe mich schon lange nicht mehr so im Frieden mit mir selbst als Musiker gefühlt. Zuhause aufzunehmen hat auch den Druck rausgenommen: diese Zeit war unsere Zeit, wir mussten kein großes Studio bezahlen, niemand hat irgendetwas von uns erwartet, wir hatten einfach Zeit für uns.“

Und so verbindet MEXICO das Beste aus beiden Welten: es ist so intim, persönlich und unmittelbar, wie Mighty Oaks klangen als sich die Welt in sie verliebte. Aber gleichzeitig ist es auch das erwachsene Album dreier Musiker, die ihre Stimme gefunden haben, die das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen leben und die sich schon längst nicht mehr beweisen müssen – und gerade deswegen umso ehrlichere, direktere und berührendere Songs schreiben können, Songs für unsere Zeit. „Die letzten Monate waren für niemanden leicht. Die Musik war für mich mein Outlet“, sagt Hooper. Eine Parlour-Gitarre, die er tiefer und dunkler gestimmt hat, hat viele der Stücke inspiriert ist auf fast jedem Song zu hören, auch kam der Computer weniger zum Einsatz, weniger Plug-ins, mehr Livegefühl. „Back to the roots“, sozusagen. „Die satten, analogen Harmonien klingen wie eine flauschige Decke, warm und irgendwie angenehmer“, schwärmt der Sänger.

Ein Beispiel dafür ist das erste Stück des Albums, LAND OF BROKEN DREAMS, der Hooper als Amerikaner besonders am Herzen liegt: Was bleibt übrig vom American Dream? Oder der Titeltrack MEXICO, das Titelstück des Albums: „Ich schrieb den Song, als wir gerade den ersten Lock down erlebten und Menschen sich um eine Packung Toilettenpapier stritten – wir haben uns als Menschen so weit entwickelt und dann passiert so etwas? Es ist absurd! Es ist ein eskapistischer Song, aber auch eine ironische Kritik der Absurdität von allem gerade.“ Es sind Songs, die zweifellos gefärbt sind von unserer aller Erfahrungen in dieser Zeit, aber gleichzeitig sind sie zeitlos, es geht um Wahrheiten, die auch in fünfzehn oder zwanzig Jahren noch gültig sind.

Ein anderes Thema, das in Hoopers Songwriting immer wieder auftaucht, sind Beziehungen und Liebe: auf GHOST zum Beispiel geht es darum, dass es gar nicht so leicht ist, eine Beziehung zu pflegen – aber, dass es sich lohnt, daran festzuhalten, das soulige BY YOUR SIDE ist eine Hymne dafür, für eine geliebte Person da zu sein, wenn sie gerade durch schwierige Zeiten geht.

Im Frühjahr 2021 wird Ian Hooper an der achten Staffel der von „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ teilnehmen und dort auch mit den anderen Bandmitglieder auftreten. „Es war eine gute Motivation, endlich die Aufnahmen zu beenden und rauszugehen mit dem Album“, lacht Hooper. In einem Jahr, in dem immer noch nicht klar ist, wann Bands wieder Livekonzerte spielen können, übernehmen Mighty Oaks eben die Bühne mitten in unseren Wohnzimmern – ein schöner Vorgeschmack auf alles, was noch kommt.

Das Dunkle und das Helle, das Glück und die Verzweiflung, sie liegen nah beieinander. Wie eben im echten Leben. Mit MEXICO zeigen Mighty Oaks, was sie am besten können – und wo die Reise noch hingehen kann. „Ich habe mich noch nie so gut über ein Album gefühlt wie jetzt“, sagt Ian Hooper. Und wer einmal zuhört, weiß genau warum.

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HEAST! ist eine aus der freundschaftlichen Kooperation mehrerer Veranstalter entstandene Plattform, die es sich zur Aufgabe macht, unterschiedlichste Konzerte in Graz durch gemeinsame Synergien zu realisieren und dabei gleichzeitig dem leidenschaftlichen Musikverständnis der Mitglieder sowie der generellen Wertschätzung gegenüber Künstler*innen zu entsprechen. HEAST! versteht sich nicht als Massenprogramm, sondern bietet Live-Erlebnisse für aufgeschlossene, Musik liebende Menschen.

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